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Wo liegt der Unterschied? 

Wasser ist an sich das natürlichste, kalorienärmste und gesündeste Getränk, welches wir zu uns nehmen können. Doch Wasser ist nicht gleich Wasser. Welche Sorten es gibt und worin sie sich unterscheiden. 

Wasser ist für uns lebensnotwendig. Unser Körper braucht es unter anderem, um Nährstoffe zu transportieren und seine Temperatur zu regulieren. Außerdem unterstützt Wasser die Entgiftung und ist ein Hauptbestandteil unserer Zellen und Organe. Der durchschnittliche Wassergehalt im menschlichen Körper liegt je nach Alter bei 50 bis 80 Prozent. Um den Flüssigkeitsverlust beim Urinieren, Schwitzen und Atmen auszugleichen, sollte jeder erwachsene Mensch mindestens 1,5 Liter Wasser pro Tag zu sich nehmen. An heißen Tagen, bei anstrengender körperlicher Aktivität sowie bei Fieber oder Durchfall kann sogar die drei- bis vierfache Trinkmenge empfehlenswert sein. 

Leitungswasser 

Auf welche Art von Wasser man dabei zurückgreift, ist nicht zuletzt eine Frage des Geschmacks. Denn zumindest in Deutschland kann auch Leitungswasser in der Regel bedenkenlos getrunken werden. Das Umweltbundesamt attestiert ihm eine gute bis sehr gute Qualität. Die Trinkwasserverordnung enthält neben Vorgaben zur Beschaffenheit, Aufbereitung und Überwachung auch Grenzwerte für verschiedene Stoffe wie Nitrat, Blei, Kupfer und Uran. Hierzulande erfüllt Leitungswasser die rechtlichen Vorgaben zu über 99 Prozent. Die Vorteile von Leitungswasser gegenüber Wasser aus dem Supermarkt: Es ist äußerst preiswert, leicht verfügbar und schont durch den Wegfall von Transport und Verpackung auch die Umwelt. 

Natürliches Mineralwasser 

Natürliches Mineralwasser hat seinen Ursprung in unterirdischen Wasservorkommen, die vor Verunreinigung geschützt sind. Es handelt sich dabei um Regenwasser, das über Jahre oder Jahrhunderte durch verschiedene Erd- und Gesteinsschichten in den Boden sickert. Dabei wird das Wasser gefiltert und mit Mineralstoffen sowie Spurenelementen angereichert. Damit natürliches Mineralwasser im Handel vertrieben werden kann, muss es amtlich anerkannt und frei von Krankheitserregern sein. Außerdem darf die natürliche Zusammensetzung der Mineralien nicht verändert werden. Eine Ausnahme bildet die Entfernung bzw. der Zusatz von Schwefel, Eisen und Kohlensäure. Da keine Mindestmenge an Mineralien vorgeschrieben ist, kann es sogar sein, dass Leitungswasser mehr Mineralien enthält als bestimmte Mineralwässer. Die genaue Zusammensetzung sowie die Herkunft von natürlichem Mineralwasser finden sich auf dem Etikett. Restaurants sind übrigens dazu verpflichtet, natürliches Mineralwasser in einer geschlossenen Originalflasche zu servieren. 

Quell- und Tafelwasser 

Im Gegensatz dazu unterliegen Quell- und Tafelwässer weniger strengen rechtlichen Regelungen. Sie können einen variablen Mineralstoffgehalt aufweisen, der nicht zwingend auf dem Etikett angegeben sein muss. Obwohl sie zwar die Anforderungen an Trinkwasser erfüllen müssen, ist eine amtliche Anerkennung nicht notwendig. Während Quellwasser wie Mineralwasser aus unterirdischen Wasservorkommen stammt, handelt es sich bei Tafelwasser um Trinkwasser, Mineralwasser oder eine Mischung. Es kann generell überall hergestellt und abgefüllt werden. So wird teilweise zum Beispiel auch Meerwasser zur Produktion von Tafelwasser genutzt. Darüber hinaus dürfen die Hersteller verschiedene Zutaten wie Mineralstoffe und/oder Kohlensäure zusetzen. 

Heilwasser 

An Heilwasser werden die gleichen Anforderungen gestellt wie an Mineralwasser. Darüber hinaus gilt es nicht als Lebensmittel, sondern als Arzneimittel und unterliegt als solches dem Arzneimittelgesetz. Um als Heilwasser zugelassen zu werden, muss die therapeutische Wirkung anhand wissenschaftlicher Studien nachgewiesen worden sein. Je nach Ursprungsort und Zusammensetzung eignet sich Heilwasser zur Vorbeugung oder Behandlung von verschiedenen gesundheitlichen Problemen wie zum Beispiel Verdauungsbeschwerden. Das jeweilige Anwendungsgebiet muss ebenso wie die Verzehrempfehlungen auf dem Etikett angegeben werden. Vor dem Verzehr von Heilwasser ist eine Rücksprache mit einer Ärztin oder einem Arzt ratsam. 

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