So schafft Ihre Familie den Wechsel
Am letzten Märzwochenende wird die Uhr auf Sommerzeit vorgestellt – ein Termin, der jedes Jahr viele Familien aus dem Takt bringt. Nach dem langen Winter fühlt sich der Start in den Frühling oft anstrengend an, und dann fällt auch noch eine Stunde Schlaf weg… Das schlaucht! Die gute Nachricht: Die Symptome klingen meist nach wenigen Wochen ab und es gibt vieles, was uns die Umstellung zur Sommerzeit erleichtern kann.
Warum ist das Frühjahr eigentlich so anstrengend?
Mit zunehmendem Tageslicht nimmt die Produktion des Schlafhormons Melatonin ab, während der Serotoninspiegel – wichtig für Stimmung und Aktivität – steigt. Diese hormonelle Umstellung braucht Zeit und kann für ein Gefühl ständiger Schläfrigkeit sorgen. Auch das schwankende Wetter belastet den Kreislauf: Der März kann uns schon mal sonnige Tage mit Temperaturen an die 20 Grad schenken. Genießt man die wärmende Sonne, weiten sich die Blutgefäße. Wird es plötzlich wieder schattig und kalt, ziehen diese sich wieder zusammen und der Blutdruck sinkt ab. Bei vielen Menschen führt das zu Schwindel, Frösteln oder Konzentrationsschwäche.
Eine Herausforderung für die ganze Familie
Kinder und Jugendliche reagieren oft besonders sensibel auf diese Übergangsphase. Häufiges Gähnen, geringere Belastbarkeit, ein stärkeres Ruhebedürfnis oder schwankende Stimmungslagen sind typische Zeichen. Erwachsene erleben den familiären Alltag zusätzlich als herausfordernd, wenn eigene Müdigkeit und der Energiebedarf der Kinder gleichzeitig aufeinandertreffen. Eltern sollten sich bewusst machen, dass manchmal schlichtweg das Wetter zu Knatsch in der Familie führen kann. In dieser Zeit ist ein wenig mehr Geduld und Verständnis angesagt – und vielleicht ein paar Schokoladenkekse.
Das hilft gegen Frühjahrsmüdigkeit
A propos Schokoladenkekse – die helfen eher der Seele. Den Körper unterstützen frische und vitaminreiche Mahlzeiten jetzt besonders gut. Gemüse, Hülsenfrüchte, Vollkornprodukte und Früchte helfen dem Stoffwechsel und mindern Müdigkeit. B-Vitamine, Magnesium und Eisen tragen dazu bei, Hormone und Nerven zu regulieren. Gemüsepfannen, Suppen, warme Salate oder Obst-Snacks tun jetzt der ganzen Familie besonders gut.
Bewegung und Tageslicht als natürlicher Energiegeber
Der Schulweg zu Fuß, ein Spaziergang nach dem Mittagessen oder ein gemeinsames Spielen im Freien – setzten wir uns täglich etwa 30 Minuten natürlichem Tageslicht aus, stabilisiert sich die inneren Uhr schneller. Regelmäßige Aktivität an der frischen Luft macht wacher, denn Bewegung verbessert die Sauerstoffversorgung und beugt Kreislauftiefs vor.
Schlaf ist wirklich wichtig
Es ist manchmal schon seltsam: Sind wir durstig, trinken wir. Sind wir hungrig, essen wir. Sind wir müde – tja, dann greifen wir oft zu Kaffee und Süßem, um uns aufzuputschen. Natürlich hat nicht jeder im Alltag die Gelegenheit, ein Nickerchen einzulegen, wann und wo es ihm lieb ist. Aber wenn tagsüber eine große Müdigkeit vorherrscht, sollte man gezielt früher ins Bett gehen als sonst. Auch wenn man nicht sofort einschlafen kann, hilft es dem Körper, zur Ruhe zu kommen und sich zu erholen. Frühjahrsmüdigkeit ist nämlich ein anstrengender biologischer Anpassungsprozess.
Zeitumstellung betrifft nicht nur die Uhren, sondern auch den Körper
Moment mal, sollte die nicht schon längst abgeschafft sein? Über 70 Prozent der Deutschen wären laut Umfragen dafür. Die Umstellung auf die Sommerzeit ist dabei besonders unangenehm, schließlich haben wir eine Stunde weniger. Ein sanfter Übergang gelingt, wenn die Schlafzeiten bereits einige Tage vorher um jeweils zehn bis 15 Minuten vorverlegt werden. Das heißt auch, den Genuss von Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränken vorzuziehen. Ein fester Abendablauf – warme Dusche, gedämpftes Licht, ruhige Aktivitäten – und Lavendelöl oder Melatonin als Einschlafhilfe aus der Apotheke können die Nachtruhe unterstützen.
Vitamin-D-Status prüfen lassen
Viele Menschen starten mit niedrigen Vitamin-D-Speichern in den Frühling. Leidet man unter anhaltender Müdigkeit, Infektanfälligkeit oder Stimmungstiefs, sollte man beim Arzt ein Blutbild machen lassen. Liegt tatsächlich ein Mangel vor, helfen Vitamin-D-Präparate aus der Apotheke, den Speicher wieder aufzufüllen.
Lichtwecker für ein sanfteres Erwachen
Sogenannte „Lichtwecker“ simulieren durch langsames Hellerwerden einen Sonnenaufgang. Das wiederum signalisiert dem Gehirn bereits vor dem eigentlichen Weckton, dass ein neuer Tag beginnt – und aktiviert damit sanft die innere Uhr. So geht’s: Der Wecker ist beispielsweise auf 7 Uhr gestellt. Ab 6.30 Uhr wird das Licht langsam immer heller, bis dann um 7 Uhr ein Weckton dazu kommt. Das Licht fördert die Ausschüttung von wach machendem Cortisol, was den Körper weniger aufschrecken lässt als ein plötzlicher, lauter Alarm. Viele Menschen wachen dadurch natürlicher und weniger abrupt auf, was Kreislauf und Nervensystem entlastet. Besonders in der Übergangszeit, wenn es morgens noch dunkel ist, kann die künstliche Morgendämmerung den Start in den Tag erleichtern. Licht am Morgen kann allgemein die Stimmung verbessern und die morgendliche Leistungsfähigkeit erhöhen – ein Effekt, von dem auch Kinder und Jugendliche profitieren können. Lichtwecker gibt es in vielen Varianten ab etwa 40 Euro.
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