So kommt die Haut durch den Winter
Kalte Luft draußen, trockene Heizungsluft drinnen – im Winter hat unsere Haut besonders viel auszuhalten. Doch mit der richtigen Pflege lässt sich viel vorbeugen – das gilt für die ganze Familie. Dr. med. Simone Presto von Beiersdorf gibt Tipps, wie die Haut auch im Winter gesund, geschmeidig und gut geschützt bleibt.
Pflege beginnt mit der Reinigung
Hat man sich nach dem Winterspaziergang zuhause wieder eingekuschelt, geht es zwar der Seele, aber nicht unbedingt der Haut besser. In den Wintermonaten ist die Luft nicht nur draußen trockener – auch das Heizen in den Innenräumen kann die Haut belasten. Eine Pflege, die das ausgleicht, beginnt schon bei der Reinigung. Auch wenn es verlockend klingt – ein langes, heißes Schaumbad strapaziert die Haut zusätzlich, weil es ihr Fett und Feuchtigkeit entzieht. Besser ist eine lauwarme Dusche mit einem milden Duschöl. Das pflegt schon beim Reinigen und bereitet die Haut auf die anschließende Pflege vor.
Je kälter, desto fettiger – das gilt für alle
Kalte Winterluft hat niedrige Luftfeuchtigkeit, was die Haut schneller austrocknen kann. Allerdings sind Pflegeprodukte mit einem hohen Wassergehalt keine Lösung, denn: Das Wasser kann bei Minusgraden sogar auf der Haut gefrieren. In der kalten Jahreszeit sind Produkte mit einem höheren Lipidanteil sinnvoll – also mit Fett. Wer in der wärmeren Jahreszeit eine leichtere Öl-in-Wasser-Emulsion (O/W-Emulsion) zur Körperpflege nutzte, sollte jetzt auf eine Wasser-in-Öl-Emulsion (W/O-Emulsion) umsteigen. W/O-Emulsionen sind oft reichhaltiger und bieten einen besseren Feuchtigkeitsschutz, da das Öl eine Barriere bildet, die das Wasser in der Haut hält. Sie sind sich unsicher, ob Ihre Pflege O/W- oder eine W/O-Emulsion ist? Ihre Apotheke berät Sie gern.
Neben Lipiden sollten die Pflegeprodukte zusätzlich Wirkstoffe enthalten, die die Feuchtigkeit in der Haut binden, wie zum Beispiel Urea, Hyaluronsäure oder Glycerin – da darf übrigens jeder aus der Familie zugreifen.
Teenager-Haut im Winter
Viele Akne-Betroffene merken im Winter eine Verschlechterung. Das liegt daran, dass die Haut eher trocken ist und die Unreinheiten dadurch sichtbarer werden. Wichtig ist jetzt eine sanfte Reinigung (keine Peelings!) und eine angepasste Pflege. Das Pflegeprodukt darf jetzt etwas reichhaltiger sein – idealerweise in Kombination mit einem Serum, zum Beispiel mit Vitamin B5.
Wenn der Sommer Spuren hinterlassen hat
Gern denken wir an den vergangenen Sommerurlaub – allerdings möchten wir nicht von Pigmentflecken ständig daran erinnert werden. Der Winter ist die ideale Zeit, diese verschwinden zu lassen. Sehr gut eignet sich eine Pflege mit dem innovativen Wirkstoff Thiamidol.
Aber: Auch wenn die Sonne nur noch seltener hervorkommt, UVA-Strahlung kennt keine jahreszeitlichen Schwankungen. Deshalb sollten alle in der Familie auch in den Wintermonaten ein Tagespflegeprodukt mit einem Lichtschutzfaktor (LSF) nutzen.
Feuchtigkeits-Booster für Mama (und Papa)
Mama sieht etwas müder aus als sonst? Auch dafür kann die trockene Kälte ein Grund sein. Anti-Aging-Produkte mit Hyaluronsäure sind in dieser Jahreszeit besonders empfehlenswert, da sie der Haut intensiv Feuchtigkeit spenden, Trockenheitsfältchen mildern und die Hautbarriere stärken. Hyaluron wirkt wie ein Feuchtigkeitsmagnet – ideal, um die Haut im Winter glatt, prall und geschmeidig zu halten. Übrigens: Auch Papas Lachfältchen profitieren von der Extra-Pflege. Also gern zugreifen!
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