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Das sollten Sie beim gemeinsamen Schwitzen beachten 

An kalten Tagen ist der Gedanke an einen warmen Saunagang besonders verlockend. Und Saunabesuche mit der ganzen Familie können wunderbar verbinden. Ganz ohne Handy und Ablenkung gemeinsam zur Ruhe zu kommen, tut allen gut. Kinder erleben, wie ihre Eltern sich um Gesundheit und Entspannung kümmern, und übernehmen solche Routinen oft später selbst. Doch darf man Kinder überhaupt mitnehmen? Und wenn ja, ab wann und wie lange? Saunieren kann auch für Kinder angenehm und gesund sein – wenn man es richtig angeht. 

Regelmäßiges Saunieren stärkt das Immunsystem, trainiert Herz und Kreislauf und hilft, Stress abzubauen. Der Wechsel zwischen Hitze und Abkühlung wirkt wie ein sanftes Fitnesstraining für die Gefäße. Auch Kinder profitieren davon: Studien zeigen, dass regelmäßig saunierende Kinder seltener erkältet sind und besser mit Temperaturschwankungen umgehen können. Aber: Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Ihr Körper reagiert empfindlicher auf Hitze, weil die Temperaturregulation noch nicht vollständig ausgereift ist. Deshalb gilt: lieber kürzer, kühler und ruhiger. 

Ab welchem Alter dürfen Kinder mit in die Sauna? 

Die ganz Kleinen sind meist überfordert mit der Hitze und der Stille. Sobald das Kind länger stillsitzen mag, sich zu seinem Wohlbefinden äußern kann und gesund ist, kann man es mal gemeinsam probieren. Das ist oft ab etwa drei Jahren der Fall. 

Kurz und kühl(er) 

Der erste Saunagang mit dem Kind sollte maximal fünf bis sieben Minuten dauern und auf den unteren Bänken Platz finden, wo es weniger heiß ist. Wichtig ist, dass das Kind sich jederzeit wohlfühlt. Wenn es unruhig wird, lieber abbrechen – Saunieren soll angenehm bleiben. Auch bei der Abkühlung ist Vorsicht geboten. Am besten geht man erst an die frische Luft, gefolgt von einer lauwarmen Dusche oder einem Fußbad. Eisbäder oder kalte Güsse sind für Kinder noch tabu. 

Saunaregeln kindgerecht erklären 

Kinder verstehen am besten, wenn sie wissen, warum etwas wichtig ist. Erklären Sie, dass in der Sauna Ruhe herrscht, damit alle entspannen können. Dass man vorher duscht, sich abtrocknet und dass das Handtuch unter den ganzen Körper gehört – auch unter die Füße. Wer das dann ausgiebig lobt („Wir machen das wie die Profis!“), hat bald einen stolzen kleinen Saunagänger. Falls Sie die Möglichkeit haben, selbst einen Aufguss zu machen, lassen Sie die Kinder bei der Wahl des Konzentrats aus der Apotheke mitentscheiden. 

Dann ist Sauna für Kinder tabu 

Es gilt dasselbe wie auch für Erwachsene: Bei Fieber, Erkältung, Hautproblemen oder Kreislauferkrankungen sollte man auf den Saunagang verzichten. Wer unsicher ist, sollte sich vorher beim Kinderarzt erkundigen. 

Sensibles Thema: 

Wenn Kinder öffentlich nackt sind 

Nicht jeder hat eine private Sauna bei sich zu Hause. In den meisten öffentlichen Saunen gilt Nacktheit als Teil der Hygiene und Kultur – auch für Kinder. Das kann aber auch zu Unsicherheit und Schamgefühlen führen. So wird der Saunabesuch auch für Kinder ein angenehmes Erlebnis: 

Wählen Sie die richtige Sauna 

Familien- oder Kindersaunen sind ideal. Dort herrscht eine entspannte Atmosphäre, und Nacktheit wird selbstverständlich, aber respektvoll behandelt. In gemischten Saunen kann es dagegen manchmal zu irritierten Blicken kommen. Erkundigen Sie sich vorher, ob Kinder willkommen sind oder ob es spezielle Familienzeiten gibt. 

Achten Sie auf das Schamgefühl 

Ihres Kindes Zwingen Sie Ihr Kind nie, sich zu entkleiden, wenn es sich unwohl fühlt. Ein großes Handtuch oder ein leichtes Baumwolltuch kann Sicherheit geben. Manche Kinder sitzen lieber eingehüllt – das ist völlig in Ordnung. 

Sensibilisieren Sie für Körpergrenzen 

Erklären Sie altersgerecht, dass Nacktheit in der Sauna nichts mit Scham oder Sexualität zu tun hat, sondern mit Hygiene und Natürlichkeit. Gleichzeitig ist es wichtig, über persönliche Grenzen zu sprechen: Niemand darf andere anstarren oder berühren. 

Überlassen Sie Streit den Profis 

Achten Sie auf die Mitmenschen. Gibt es vielleicht unangenehme Blicke oder Bemerkungen? Versucht Ihr Kind, Ihnen etwas zu signalisieren? Dann verlassen Sie den Raum und sprechen abseits darüber. Sollte sich tatsächlich jemand unangemessen verhalten haben, melden Sie das dem Sauna-Personal. Denn: Kindern sind Vorwürfe, Anklagen und Streit im Allgemeinen sehr unangenehm. Spricht ein Kind aus, dass es sich von jemandem belästigt fühlt, nehmen Sie das ernst. Aber: Papa oder Mama sollten besser nicht in die Konfrontation gehen. Das könnte dazu führen, dass das Kind es beim nächsten Mal lieber vermeidet, eine Situation, in der es sich unwohl fühlt, anzusprechen. 

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